Erfahrungsbericht eines Au-pairs
Ich heisse Ronnie-Gabriela und bin am 6. April 1987 zur Welt gekommen. Inzwischen bin ich 18 Jahre alt. Ich mache zur Zeit ein Au-pair-Jahr bei einer Familie in Coppet, das liegt in der Nähe von Genf. Ich lebe dort mit drei Jungs im Alter von 5, 7 und 9 Jahren und mit meiner Gastmutter, die alleinerziehend ist, zusammen.
Ich habe mich für dieses Welschlandjahr entschieden, weil mir die Sprache Französisch sehr gefällt und ich sie auch gerne höre.
Der Anfang war für mich ziemlich schwer, da ich mich an die neue Umgebung und die Familie gewöhnen musste. Da ich sehr kontaktfreudig bin, habe ich zum Glück sehr schnell neue Bekanntschaften gemacht. Hier in Coppet gibt es auch noch drei weitere Au-pairs, mit denen ich zuerst Bekanntschaft gemacht habe. Zwei von denen sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen und mit ihnen unternehme ich auch jeden Mittwochnachmittag etwas. Ich werde auch nach diesem Jahr mit ihnen den Kontakt aufrecht erhalten.
Das Wochenende verbringe ich immer zu Hause, da ich seit sechs Monaten einen festen Freund habe und ich auch gerne mal zu Hause sein will. Meine Aufgabe als Au-pair ist: Kinder wecken, das Frühstück vorbereiten, Kinder in die Schule begleiten, bügeln, waschen, Kinder abholen, kochen, staubsaugen und einfach alles was noch zum Haushalt gehört. Der Stundenplan ist bei jedem Au-pair anders. Ich z. B. habe jeden Mittwochnachmittag frei und am Freitagnachmittag gehe ich in die Schule in Nyon. In meiner Freizeit gehe ich mit Freundinnen einkaufen (natürlich in Genf :-) ). Ich treibe viel Sport wie z. B. Fussball, joggen und schwimmen. Da ich schon vor diesem Jahr Fussball gespielt habe, war ich umso glücklicher, als ich erfahren habe, dass es in Coppet einen Frauenfussballverein gibt. Ich habe mich sofort angemeldet und ging schon drei Wochen nach Beginn dieses Welschlandjahres ins Training. Auch im Training habe ich viele neue Bekanntschaften gemacht und konnte so mein Französisch anwenden!
Doch schon bald ist dieses Jahr vorbei und ich gehe wieder nach Hause. Doch der Au-pair-Aufenthalt bleibt mir in guter Erinnerung und in glaube, was das Kochen und Französisch angeht, habe ich viel dazu gelernt.
Ich kann nur jedem Mädchen oder Jungen sagen, die so ein Jahr absolvieren wollen, dieses Jahr ist ein grosser Schritt zur Selbstständigkeit und man lernt einiges dazu!
Ronnie-Gabriela
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